Titelbild Hautwissen Folge 03: kaltgepresste Pflanzenöle wie Sesam, Mohn und Hagebutte

Hautwissen Folge 03: Pure Öle. Was in kaltgepressten Pflanzenölen steckt

Warum Öl nicht gleich Öl ist

Ein Pflanzenöl ist kein einzelner Stoff. Es ist ein Gemisch aus Triglyceriden, also Fettsäuren, die an Glycerin gebunden sind, dazu ein kleiner, aber entscheidender „unverseifbarer“ Anteil: Tocopherole (Vitamin E), Phytosterole, Carotinoide, Polyphenole und bei manchen Ölen ganz eigene Moleküle, die es nirgendwo sonst gibt. Welche Fettsäuren dominieren und wie viel von diesem unverseifbaren Anteil erhalten bleibt, entscheidet darüber, wie sich ein Öl auf der Haut anfühlt, wie es mit der Hautbarriere interagiert und wie lange es frisch bleibt.

Dieser Artikel stellt sieben Pflanzenöle und Pflegestoffe vor, die in der Hautpflege eine besondere Rolle spielen, einige davon mit Wurzeln in Österreich. Im Mittelpunkt stehen ihre Zusammensetzung, ihre Geschichte und die Studien, die es zu ihnen gibt. Auch dort, wo die Datenlage noch dünn ist, sagen wir das offen.

Die Grundlage: Linolsäure, Ölsäure und die Hautbarriere

Zwei Fettsäuren prägen fast alle Hautöle: die zweifach ungesättigte Linolsäure (Omega-6) und die einfach ungesättigte Ölsäure (Omega-9). Ihr Verhältnis ist mehr als ein chemisches Detail.

Linolsäure ist ein Baustein der Hautbarriere. Sie ist in den sogenannten Acylceramiden gebunden, jenen Lipiden, die in der Hornschicht die „Mörtelschicht“ zwischen den Hautzellen ordnen. Der Körper kann Linolsäure nicht selbst herstellen. Fehlt sie, wird die Haut schuppig und verliert mehr Wasser; das ist aus der Forschung zum Mangel an essenziellen Fettsäuren seit Jahrzehnten bekannt.

Interessant ist ein Befund aus der Aknehautforschung: Im Talg von Menschen mit unreiner Haut findet sich oft wenig Linolsäure. In einer doppelblinden, placebokontrollierten Studie trugen Letawe und Kollegen (1998) einen Monat lang Linolsäure auf. Die Mikrokomedonen, also die mikroskopisch kleinen Vorstufen von Mitessern, wurden dabei um fast 25 % kleiner; an den Placebostellen änderte sich nichts.¹

Ölsäure dagegen wirkt als „Penetrationsverstärker“. Sie lockert die geordneten Lipidschichten der Hornschicht. Das ist für Lippen und sehr trockene Hautstellen oft angenehm, kann eine empfindliche Barriere aber auch belasten. Eine vielzitierte Studie von Danby et al. (2013) verglich an Erwachsenen reines Olivenöl (ölsäurereich) mit Sonnenblumenöl (linolsäurereich). Nach vier Wochen zweimal täglicher Anwendung hatte Olivenöl die Integrität der Hornschicht signifikant verringert und leichte Rötungen ausgelöst, Sonnenblumenöl dagegen erhielt die Barriere und verbesserte die Hautfeuchtigkeit.²

Die Übersichtsarbeit von Lin, Zhong und Santiago (2017/2018) fasst die Datenlage zu Pflanzenölen auf der Haut zusammen und kommt zum selben Schluss: Entscheidend ist die Zusammensetzung des einzelnen Öls, nicht die pauschale Kategorie „natürliches Öl“.³ Die Wahl eines Öls ist deshalb eine fachliche Entscheidung und keine Geschmacksfrage.

Balkendiagramm: typisches Fettsäureprofil von Mohnöl, Hagebuttenkernöl, Weichselkernöl, Sesamöl, geröstetem Kaffeeöl und Marillenkernöl mit Anteilen von Linolsäure, Alpha-Linolensäure, Alpha-Eleostearinsäure und Ölsäure

Sesamöl: das Öl mit den eigenen Antioxidantien

INCI: Sesamum Indicum Seed Oil

Sesamöl besteht zu etwa gleichen Teilen aus Ölsäure und Linolsäure, jeweils rund 35 bis 45 %. Das macht es zu einem ausgewogenen Allrounder. Seine eigentliche Besonderheit liegt aber im unverseifbaren Anteil: Sesam enthält Lignane, allen voran Sesamin, Sesamolin und Sesamol. Diese Stoffe kommen in dieser Form praktisch nur im Sesam vor. Sie wirken antioxidativ und sind der Grund, warum Sesamöl trotz seines hohen Anteils an mehrfach ungesättigten Fettsäuren bemerkenswert stabil gegenüber Oxidation ist.

In der ayurvedischen Tradition gilt Sesamöl (Tila Taila) seit jeher als wichtigstes Basisöl für die Ölmassage Abhyanga. Die klassischen Texte beschreiben es als wärmend und nährend.

Auch die moderne klinische Forschung hat sich mit Sesamöl auf der Haut beschäftigt. Mehrere randomisierte Studien aus dem Iran untersuchten äußerlich aufgetragenes Sesamöl bei Patientinnen und Patienten mit Verletzungen an Armen und Beinen, jeweils zusätzlich zur Standardbehandlung. Eine systematische Übersichtsarbeit mit Metaanalyse (Razani et al., 2024) wertete diese Studien gemeinsam aus.⁴ Diese Forschung betrifft einen medizinischen Kontext und ist kein Wirkversprechen für Kosmetik. Sie zeigt aber, dass Sesamöl eines der wenigen Pflanzenöle ist, dessen Anwendung auf der Haut überhaupt klinisch untersucht wurde.

Interessantes Detail: Sesam ist eine wärmeliebende Kultur aus den Tropen und Subtropen. Inzwischen wird er auch in Österreich angebaut und in kleinen regionalen Ölmühlen gepresst, eine noch junge Entwicklung im heimischen Ackerbau.

Weichselkernöl: eine seltene Fettsäure aus dem Kern der Sauerkirsche

INCI: Prunus Cerasus Seed Oil

Die Weichsel, wie die Sauerkirsche in Österreich heißt, liefert in ihrem Kern ein Öl mit einer echten Rarität: Alpha-Eleostearinsäure. Das ist eine sogenannte konjugierte Linolensäure, bei der die drei Doppelbindungen direkt aufeinander folgen. Diese Struktur absorbiert UV-Licht, was Weichselkernöl in der Forschung zum Hautschutz interessant gemacht hat.

Kiełtyka-Dadasiewicz und Kollegen (2022) analysierten die Kernöle von acht Sauerkirschsorten.⁵ Die Ergebnisse:

Bestandteil Gehalt
Linolsäure 39,1 bis 46,2 %
Ölsäure 25,4 bis 41,0 %
Alpha-Eleostearinsäure 8,0 bis 15,6 %
Tocochromanole (Vitamin-E-Gruppe) 119 bis 164 mg/100 g Öl
Polyphenole 19,6 bis 29,5 mg/100 g Öl

Die Autorinnen und Autoren sehen darin ausdrücklich Potenzial für kosmetische Anwendungen. Eine frühere Studie (Evaluation of Systemic and Dermal Toxicity and Dermal Photoprotection by Sour Cherry Kernels, Phytotherapy Research) prüfte Sauerkirschkernbestandteile auf Hautverträglichkeit und photoprotektive Eigenschaften.⁶ Wichtig: Ein Öl mit UV-absorbierenden Bestandteilen ist kein Sonnenschutz. Einen Lichtschutzfaktor haben nur geprüfte Sonnenschutzprodukte.

Interessantes Detail: Weichselkerne fallen bei der Verarbeitung zu Saft, Marmelade und Kompott an. Das Öl ist damit ein klassisches Beispiel für die Verwertung eines Nebenprodukts, das sonst ungenutzt bliebe.

Mohnöl: das Öl mit dem höchsten Linolsäuregehalt

INCI: Papaver Somniferum Seed Oil

Kaltgepresstes Mohnöl zählt zu den linolsäurereichsten Speiseölen überhaupt, typischerweise mit rund 70 % Linolsäure. Es ist leicht, zieht rasch ein und passt damit genau zu dem, was die Barriereforschung über linolsäurereiche Öle zeigt.

Österreich hat eine lange Mohntradition. Der heimische Graumohn trägt seit 1997 eine EU-geschützte Ursprungsbezeichnung (g.U.). Sein Anbau ist seit dem Jahr 1280 belegt, als Mönche Mohn zu Heilzwecken kultivierten. Graumohn enthält 43,4 bis 48,4 % Öl, etwa 2 bis 3 Prozentpunkte mehr als Blaumohn, und gilt als besonders mild und nussig. Sandig-lehmige Böden, trockenes Kontinentalklima und große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht prägen seine Qualität; angebaut wird er heute auf über 1.000 Hektar.⁷

Da Mohnöl so reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist, oxidiert es schneller als andere Öle. Frische und eine schützende Ergänzung mit Vitamin E sind hier besonders wichtig.

Marillenkernöl: seidig und ölsäurebetont

INCI: Prunus Armeniaca Kernel Oil

Marillenkernöl ist das Gegenstück zum Mohnöl: Es wird von Ölsäure dominiert (je nach Herkunft etwa 55 bis 70 %), dazu kommen rund 20 bis 35 % Linolsäure. Das Ergebnis ist ein weiches, seidiges Hautgefühl, das Lippen und sehr trockene Stellen geschmeidig hält. Als Kernöl ist es mit Mandelöl eng verwandt; Marille, Mandel und Weichsel gehören alle zur Gattung Prunus.

In der Kombination mit linolsäurereichen Ölen lassen sich die Stärken beider Fettsäuren gezielt nutzen: Ölsäure für Geschmeidigkeit, Linolsäure für die Barriere. Für die Hautpflege eignet sich vor allem kaltgepresstes Öl, da hier die natürlichen Begleitstoffe erhalten bleiben.

Hagebuttenkernöl: Omega-3 aus der Wildrose

INCI: Rosa Canina Seed Oil

Die Hundsrose (Rosa canina) ist in ganz Mitteleuropa heimisch. Das Öl aus ihren Samen enthält neben Linolsäure einen hohen Anteil an Alpha-Linolensäure (Omega-3), eine Kombination, die in Hautölen selten ist. Kaltgepresstes Samenöl ist hell- bis goldgelb. Die intensiv orange Farbe mancher Hagebuttenöle stammt aus dem carotinoidreichen Fruchtfleisch; solche Produkte werden als Fruchtöl oder Extrakt deklariert. Welche Variante enthalten ist, verrät die INCI-Bezeichnung: „Seed Oil“ steht für das Samenöl, „Fruit Oil“ oder „Fruit Extract“ für Auszüge aus der Frucht.

Das Cosmetic Ingredient Review Panel hat die Rosa-canina-Inhaltsstoffe in einem Sicherheitsbericht zusammengefasst und ihre Zusammensetzung dokumentiert.⁸ Studien zu Hautnarben werden oft zitiert, wurden aber überwiegend mit einer anderen Wildrosenart (Rosa rubiginosa) durchgeführt. Wir erwähnen das, weil diese Unterscheidung in der Kosmetikwerbung häufig verloren geht.

Kaffeeöl: grün oder geröstet?

INCI: Coffea Arabica Seed Oil

Kaffeeöl enthält neben Fettsäuren (vor allem Linol- und Palmitinsäure) einen ungewöhnlich hohen unverseifbaren Anteil, darunter die Diterpene Cafestol und Kahweol sowie Phytosterole. Kaffeeöl gibt es in zwei sehr unterschiedlichen Varianten: aus grünen, ungerösteten Bohnen und aus gerösteten Bohnen. Beim Rösten entstehen über die Maillard-Reaktion Hunderte Aromastoffe und Röstprodukte, von denen einige antioxidativ wirken. Das Öl bekommt dadurch seine dunkle Farbe und seinen typischen, warmen Kaffeeduft, der beim Auftragen zum sinnlichen Erlebnis wird.

Die bekannteste Studie stammt von Velazquez Pereda und Kollegen (2009, Journal of Cosmetic Dermatology). Sie untersuchten Öl aus grünem, also ungeröstetem Kaffee an Hautzellkulturen und Hautproben. Das Öl steigerte dort die Bildung von Kollagen, Elastin und Glykosaminoglykanen sowie die Expression von Aquaporin-3, einem Wasserkanal der Haut.⁹ Das sind Labor- und Ex-vivo-Ergebnisse, keine Anwendungsstudie am Menschen, und sie beziehen sich auf grünen Kaffee. Geröstetes Kaffeeöl hat ein anderes Profil, das von den Röstprodukten geprägt ist, und zu seiner Anwendung auf der Haut gibt es bisher deutlich weniger Forschung. Ergebnisse zu grünem Kaffeeöl lassen sich deshalb nicht einfach übertragen.

Squalan: der Stoff, den die Haut selbst kennt

INCI: Squalane

Squalan ist streng genommen kein Öl, sondern ein Kohlenwasserstoff. Seine Vorstufe Squalen ist ein natürlicher Bestandteil des menschlichen Hauttalgs und macht dort je nach Untersuchung rund 12 % aus.¹⁰ Squalen kommt im Talg vor, nicht aber in den Lipiden der tieferen Hautschichten; es ist also ein typisches „Oberflächenlipid“ der Haut.

Squalen selbst ist empfindlich gegenüber Sauerstoff und UV-Licht. Durch Hydrierung wird daraus das stabile Squalan. Es ist geruchlos, nicht fettend und verbessert das Hautgefühl von Ölmischungen spürbar.

Interessantes Detail: Historisch wurde Squalen aus Haifischleber gewonnen. Pflanzliches Squalan, etwa aus Oliven oder Zuckerrohr, ist chemisch identisch und kommt ohne tierische Herkunft aus. Ob ein Squalan pflanzlich ist, steht nicht in der INCI-Liste; hier hilft nur die Angabe des Herstellers.

Vitamin E: Schutz für das Öl und für die Haut

INCI: Tocopherol

Tocopherol ist in vielen kaltgepressten Ölen bereits natürlich enthalten und wird Ölmischungen häufig zusätzlich beigefügt. Es fängt freie Radikale ab und verlangsamt so die Oxidation der empfindlichen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Kurz gesagt: Es hält das Öl frisch.

Dazu ein bemerkenswerter Befund aus der Hautphysiologie: Thiele und Kollegen (1999) zeigten, dass die Talgdrüsen Vitamin E aktiv an die Hautoberfläche abgeben.¹¹ Die Haut nutzt also selbst den Talg als Transportweg für ihren antioxidativen Schutz. Vitamin E in einem Hautöl setzt genau an dieser Stelle an.

Frische: der unterschätzte Qualitätsfaktor

Alle Öle mit hohem Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren altern. Sauerstoff, Licht und Wärme bilden zuerst Peroxide, später Abbauprodukte, die ranzig riechen und die Haut reizen können. Die Barrierestudien zeigen, wie genau die Haut auf die Zusammensetzung eines Öls reagiert; ein oxidiertes Öl ist chemisch schlicht ein anderes Öl.

Deshalb gilt für pure Öle:

  • Kaltpressung erhält Tocopherole, Lignane, Carotinoide und Polyphenole, die bei Hitze und Raffination teilweise verloren gehen.
  • Kleine Chargen verkürzen die Zeit zwischen Pressung und Anwendung.
  • Dunkle Flaschen, kühle Lagerung und rasches Aufbrauchen nach dem Öffnen schützen vor Oxidation.
  • Vitamin E als Ergänzung verlängert die Stabilität, ersetzt aber keine Frische.

Riecht ein Öl ranzig, ist es oxidiert und gehört nicht mehr auf die Haut.

Merkkarte Frische erkennen: kaltgepresst, kleine Chargen, dunkel, kühl und zügig, Vitamin E

Fazit

Pure Öle wirken über ihre Zusammensetzung: über das Verhältnis von Linol- zu Ölsäure, über ihren unverseifbaren Anteil und über ihre Frische. Sesam mit seinen Lignanen, die Weichsel mit ihrer seltenen konjugierten Fettsäure, der österreichische Mohn mit seinem hohen Linolsäuregehalt, die seidige Marille, die Hagebutte mit ihrem Omega-3, der geröstete Kaffee mit seinen Diterpenen und Röststoffen und das hautverwandte Squalan: Jedes dieser Öle bringt etwas Eigenes mit. Die Forschung dazu ist unterschiedlich weit, und genau das gehört zu einem ehrlichen Umgang mit Hautwissen.

Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information über Inhaltsstoffe. Kosmetische Produkte dienen der Pflege und ersetzen keine ärztliche Behandlung. Die zitierten Studien beziehen sich auf die jeweils untersuchten Rohstoffe und Bedingungen, nicht auf ein bestimmtes Produkt.

Quellen

  1. Letawe C, Boone M, Piérard GE. Digital image analysis of the effect of topically applied linoleic acid on acne microcomedones. Clinical and Experimental Dermatology 1998;23(2):56–58.
  2. Danby SG, AlEnezi T, Sultan A et al. Effect of olive and sunflower seed oil on the adult skin barrier: implications for neonatal skin care. Pediatric Dermatology 2013;30(1):42–50.
  3. Lin TK, Zhong L, Santiago JL. Anti-inflammatory and skin barrier repair effects of topical application of some plant oils. International Journal of Molecular Sciences 2018;19(1):70.
  4. Razani et al. Alleviating severity of limb trauma pain with coadministration of topical sesame oil and standard treatments: A GRADE-assessed systematic review and meta-analysis of randomised controlled trials. International Wound Journal 2024. doi:10.1111/iwj.14907
  5. Kiełtyka-Dadasiewicz A et al. Comparative assessment of phytochemical compounds and antioxidant properties of kernel oil from eight sour cherry (Prunus cerasus L.) cultivars. Molecules 2022;27(3):696.
  6. Evaluation of systemic and dermal toxicity and dermal photoprotection by sour cherry kernels. Phytotherapy Research. doi:10.1002/ptr.3580
  7. Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft: Geschützte Herkunftsangaben Österreich, Graumohn g.U. (bmluk.gv.at)
  8. Cosmetic Ingredient Review: Safety Assessment of Rosa canina-derived Ingredients as Used in Cosmetics (cir-safety.org)
  9. Velazquez Pereda MC et al. Effect of green Coffea arabica L. seed oil on extracellular matrix components and water-channel expression in in vitro and ex vivo human skin models. Journal of Cosmetic Dermatology 2009;8(1):56–62.
  10. Pappas A. Epidermal surface lipids. Dermato-Endocrinology 2009;1(2):72–76.
  11. Thiele JJ, Weber SU, Packer L. Sebaceous gland secretion is a major physiologic route of vitamin E delivery to skin. Journal of Investigative Dermatology 1999;113(6):1006–1010.
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